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Wenn Promis twittern:

Zwitschern – um jeden Preis

Twitter teilt die Weltbevölkerung in stirnrunzelnde Skeptiker und Befürworter. Letzteren scheint nichts zu banal, um es nicht mit den persönlichen „Followern“ teilen zu wollen – das gilt erst recht für Stars und Sternchen.

Zwitschern – um jeden Preis
„Ich esse Salat und träume von einem Cheeseburger.“ Annähernd 26 Millionen Follower verdanken diesen Erkenntnisgewinn ihrem Idol Lady Gaga – und freuen sich wahrscheinlich noch, wie nah der schräge Star damit ihrer eigenen Gedankenwelt kommt. Doch bleiben wir fair: Welche große Message passt schon in 140 Zeichen? Genau so viele nämlich darf eine per Twitter gesendete Kurznachricht („Tweet“) maximal enthalten. Auch „Entrepreneur, Tennispro, Wimbledonchampion“ Boris Becker zwitschert bienenfleißig durch die Twitterwelt. Über 30 Tweets pro Tag – kein Problem!
Kostprobe: „Wo ist Shakira? Wir wollen ein bisschen Aufregung!?!“ Promis schätzen Twitter: Sie halten damit ihre Fans bei der Stange und machen sich ein bisschen unabhängiger von der Fremdberichterstattung via Print und TV. Dass sich mit Tweets auch Geld verdienen lässt, zeigt wiederum Lady Gaga: „Und hier ist es“, flötete die 26-Jährige Mitte Juni. „Das erste offizielle Foto meines Parfüms. Es heißt FAME. Das allererste schwarze Eau de Parfum.“ Kein Wunder, wenn da die Kasse im Drugstore klingelt.


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