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Letzte Worte Prominenter:

„Mehr Licht!“

Die letzten Worte berühmter Persönlichkeiten – mal pointiert und witzig, mal enttäuscht – machen erstaunlicherweise große Lust aufs Leben. Hier eine Auswahl.

„Mehr Licht!“
Ihr Leben lang arbeiten Stars und große Persönlichkeiten an ihrer Unsterblichkeit. Doch irgendwann erlischt auch bei ihnen das Lebenslicht. Wir sind gerührt und auch ein wenig beruhigt: Letztlich sind also auch sie nur Menschen. Bereiten wir uns also einen leckeren Cappuccino und gehen zur Tagesordnung über – oder? Die „letzten Worte“, das ist doch eigentlich für jeden Einzelnen von uns eine lebenslange Herausforderung! Wäre es nicht bemerkenswert, wenn wir uns auch mit einem klugen Satz von dieser Welt verabschieden könnten?

Mark Twain formulierte diese Maxime: „Ein Mann, der etwas auf sich hält, sollte seine letzten Worte beizeiten auf einen Zettel schreiben und dazu die Meinung seiner Freunde einholen. Er sollte sich damit keinesfalls erst in seiner letzten Stunde befassen und darauf vertrauen, dass eine geistvolle Eingebung ihn just dann in die Lage versetzt, etwas Brillantes von sich zu geben.“ Ausgerechnet die letzten Worte von Twain, dem hochbegabten Witzbold, sind nicht überliefert. Dafür aber die von folgenden Persönlichkeiten – nach bestem Wissen und Gewissen aus alten und neuen Quellen zusammengestellt:

Julius Cäsar: „Auch du, mein Sohn Brutus?“

Kaiser Augustus: „Habe ich meine Rolle gut gespielt? Nun, so klatscht Beifall, denn die Komödie ist zu Ende.“

Cesare Borgia: „Ich habe für alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens, nur nicht für den Tod, und jetzt muss ich völlig unvorbereitet sterben.“

Leonardo da Vinci: „Die Suppe wird kalt.“

Karl Marx: „Hinaus! Letzte Worte sind für Narren, die noch nicht genug gesagt haben.“
Goethe: „Mehr Licht!“

Heinrich Heine: „Gott wird mir vergeben, das ist sein Beruf.“

Otto von Bismark: „Gib, dass ich meine Johanna wiedersehe.“

Hans Scholl: „Es lebe die Freiheit.“

Claus Schenk Graf von Stauffenberg: „Es lebe das heilige Deutschland.“

Che Guevara: „Ich weiß, dass du gekommen bist, um mich zu töten. Schieß, du Feigling, du tötest nur einen Menschen [und nicht die Revolution].“

Marilyn Monroe: „Sag dem Präsidenten Auf Wiedersehen.“

Elvis Presley: „Schatz, ich gehe jetzt ins Badezimmer und lese dort.“

Steve Jobs: „Oh wow. Oh wow. Oh wow.“

Winston Churchill: „Welch ein Narr bin ich gewesen!“

Jean Paul Sartre: „Ich bin gescheitert.“

Jürgen Möllemann: „Ich springe heute einen Einzelstern.“

Jesus Christus: „Es ist vollbracht!“
Vturin S. aka Nemo/shutterstock.com