Inhaltsverzeichnis schließen

Inhaltsverzeichnis

Entspannung

Mehr Freude am Reisen: Körper und Geist in Einklang bringen

Wir freuen uns, schnell zu reisen. Größte Distanzen in kurzer Zeit zu überbrücken, ist so einfach wie nie. Das Problem: Unsere Psyche ist noch längere Zeit am Ort verhaftet, den wir verlassen haben. Wir denken Sachen wie: Habe ich das Licht ausgeschaltet? Oder: Wenn ich zurück bin, muss ich mich endlich gesünder ernähren. Wir sind durch diese Gedanken nicht im Hier und Jetzt. Geben wir der Seele Zeit, dahin zu kommen, wo sich unser Körper schon befindet. Eine visuelle Kontaktaufnahme mit dem Zielort erleichtert die Akklimatisierung.

Mehr Freude am Reisen: Körper und Geist in Einklang bringen

Blick in die Ferne

Eine wirksame Übung ist „der Blick in die Ferne“ vom Hotelzimmer aus. Setzen Sie sich hierfür auf das Bett und schauen Sie aus dem Fenster. Suchen Sie sich einen möglichst weit entfernten Punkt am Horizont und verharren dort. Wandern Sie dann mit Ihren Augen den Horizont entlang oder an der Skyline. Atmen Sie tief ein, so dass sich der Bauch wölbt. Luft anhalten und langsam wieder aus­atmen. Einatmen, ausatmen …

Gleichgewicht finden

Folgende Übung macht beweglich und entspannt. Wichtig: die Atmung durch die Nase. Stehen Sie gerade. Setzen Sie die Zehen des linken Fußes auf den Spann des rechten. Die Ferse zeigt nach oben, ohne das Schienbein zu berühren. Die Fingerspitzen berühren sich vor der Brust. Führen Sie die Arme nach oben. Die Handgelenke wandern auf den Kopf, dann berühren sich die Handflächen über dem Kopf. Arme so weit wie möglich nach oben ausstrecken. In dieser Position das Gleichgewicht etwa eine Minute halten. Tief und gleichmäßig atmen. Übung mit dem linken Standbein wiederholen. Mit jedem Bein dreimal. Zwischen den Wechseln Arme und Beine lockern.

Sanftes Stretching

Durch sanfte Dehnungen werden Mobilität und Elastizität der Muskulatur verbessert. Diese Übung hilft bei Erschöpfung: Sie setzen sich mit gestreckten Beinen auf den Boden. Strecken Sie beide Arme nach oben aus, überkreuzen Sie die Hände. Ein­atmen. Beim Ausatmen den Oberkörper nach vorne strecken. Versuchen Sie, mit den Händen die Füße zu erreichen. Die Kniegelenke bleiben möglichst gestreckt. Aufrichten, beugen, aufrichten … Oder so: Auf dem Boden bleiben. Beide Fußsohlen berühren sich. Ziehen Sie die Füße zu sich heran. Die Innenseiten der Oberschenkel machen sich bemerkbar. Stopp, nicht weiterziehen! Nun mit Rücken und Nacken langsam weit nach vorne beugen. Bis die Ellbogen den Boden berühren. Verharren. Wiederholen.

Relax-Duschen

Nach einer langen Reise, wenn es draußen kalt ist, will der Körper nur noch eins: eine schöne heiße Dusche. Die Gliedmaßen wärmen sich auf, die Muskeln entspannen, der Geist relaxt. Während das Wasser sanft über den Körper fließt, können wir uns leicht vorstellen, wie alle Anstrengungen abgespült werden und davonfließen. Nach der Dusche fühlen wir uns körperlich und geistig wieder viel frischer. Der Körper ist nun darauf vorbereitet, dass die Seele „einchecken“ kann. Merken Sie’s? Spüren Sie’s? Ein gutes Gefühl, wieder komplett zu sein.