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VDR e.V. und GBTA Europe:

Gemeinsam gen Brüssel

Aufgabe des GeschäftsreiseVerbands VDR e.V. ist die Interessenvertretung seiner Mitglieder auf deutschem Boden. Viele Themen sind jedoch länderübergreifend. Deshalb trägt der Verband seine Themen auch nach Brüssel – gemeinsam mit einem starken Partner, dem GBTA Europe, europäischer Zusammenschluss der Geschäftsreiseverbände.

Gemeinsam gen Brüssel
Fast 80 Prozent der europäischen Travel Manager wünschen sich innerhalb der Europäischen Union, einen internationalen Konsens beim Emissionshandel und ein sogenanntes European Trusted Traveller Programm, das Vielfliegern eine schnellere Abfertigung ermöglicht.

Eine Studie der GBTA Foundation gibt die Stimmung im europäischen Geschäftsreisemarkt sehr gut wieder: Viele Themen, für die sich die Verbände einsetzen, finden auf internationaler Ebene statt. Das ist einer der Gründe, warum sich der VDR e.V. seit Jahren auch über die Grenzen Deutschlands hinweg engagiert.

Starker Partner ist dabei der europäische Zusammenschluss der Geschäftsreiseverbände, die GBTA Europe. Der europäische Dachverband vereint Geschäftsreiseverbände aus Deutschland, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Holland, Irland, Norwegen, Österreich, Schweden, Spanien – und Deutschland. „Wir haben bereits einen starken Stand hier in Deutschland“, so Dirk Gerdom, Präsident des deutschen GeschäftsreiseVerbands VDR e.V.. „Globale Kontakte und internationaler Informationsaustausch werden für unsere Mitglieder jedoch zunehmend wichtiger.

Die GBTA Europe kann uns genau das bieten, während wir Wissen aus Sicht des deutschen Marktes beisteuern. „Die internationale Partnerschaft nutzen wir, um unser Netzwerk und unsere Stellung in Europa – auch auf politischer Ebene – weiter zu stärken.“ Caroline Strachan, Vorsitzende des Präsidiums der GBTA Europe, sagte zur neuen Partnerschaft mit dem VDR e.V.: „Der VDR e.V. ist bereits seit langem Befürworter eines dynamischen, europäischen Travel-Management-Austausches – seine Einbeziehung macht die GBTA Europe noch stärker. Mit Deutschland an Bord decken wir jetzt 80 Prozent West- und Nordeuropas ab.“

VDR-Mitglieder profitieren konkret

VDR-Mitglieder werden durch die Zusammenarbeit Teil eines europäischen Netzwerks von 2.700 Travel Managern und Leistungsanbietern. Sie erhalten Zugang zu über 70 Hilfsmitteln, Forschungsergebnissen, Leitfäden und Benchmark-Werkzeugen. „Durch die Partnerschaft profitieren unsere Mitglieder von globalem Networking, internationalen Studien und Hilfsmitteln sowie von einer einheitlichen, starken Stimme in Richtung Brüssel“, sagt VDR-Vizepräsident Ralph Rettig.
Die gemeinsamen Forderungen werden von einer „Advocacy Group“ erarbeitet. Hans-Ingo Biehl, VDR-Hauptgeschäftsführer, ist Vorsitzender dieser Lobby-Gruppe innerhalb der GBTA Europe. Die Interessengruppe besteht bisher aus englischen, niederländischen und nordeuropäischen Einkäufern aus dem Geschäftsreisebereich. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit der Industrie zu optimieren und die Interessen der Geschäftsreiseplaner bei der Europäischen Kommission durchzusetzen. „Die Interessenvertretung auf europäischer Ebene stärkt unsere Stimme gegenüber Industrie und Politik“, so Hans-Ingo Biehl. „Wir werden einen Expertenkreis mit Travel Managern aus jedem Land Europas schaffen. Längerfristig wollen wir die europäische Strategie mit der der Vereinigten Staaten koordinieren, um eine Brücke von Brüssel nach Washington zu schlagen.“ Paul Tilstone, Hauptgeschäftsführer der GBTA Europe, ergänzt: „Die brennenden Themen, die als Erstes angegangen werden, sind Datenschutz, Airline-Verträge und Zusatzentgelte. Wir werden unsere gemeinsame Stimme erheben, damit die Interessen der Travel Manager in Europa durchgesetzt werden.“

Worte, denen bereits Taten gefolgt sind. In der „Industry Affairs Agenda“ hat die Lobby-Gruppe die brennenden Themen als Handlungsaufforderungen an die Europäische Kommission formuliert. In der Agenda machen sich die Verbände stark für eine gesunde Infrastruktur, sichere und effiziente Reisen, einen transparenten und fairen Wettbewerb, angemessene Steuern sowie ein professionelles Travel Management auch im öffentlichen Dienst.



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