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Neuer Investment-Trend

Geld in B&B HOTELS arbeiten lassen

Was haben Berlin und Bonn, Böblingen und Bremen, Wiesbaden mit Kiel und Kaiserslautern, Kassel mit Heidelberg, Ulm, Freiburg und nicht zuletzt mit Bielefeld gemeinsam? Schon wieder ein Hotel von B&B HOTELS! Das Standortkonzept – in der Nähe von Messen, Flughäfen, Veranstaltungsstätten oder direkt in der City, nur einen Katzensprung von den Sehenswürdigkeiten entfernt – begeistert die Hotelgäste, aber immer stärker auch Stadtkämmerer und Investoren. futuremynd sprach mit Mark Thompson, Geschäftsführer der B&B HOTELS GmbH, Wiesbaden.

Geld in B&B HOTELS arbeiten lassen
futuremynd: Herr Thompson, warum freuen sich Kommunen, wenn ein B&B HOTEL kommt?
Mark Thompson: Das liegt an den Einnahmen durch die Gewerbesteuer. Ein anderer, relevanter Aspekt ist die Verbesserung der städtischen Infrastruktur. Die lockt mehr Geschäfts- und Privatreisende an und stimuliert die lokale und regionale Wirtschaft.

Und was schätzen Investoren?
Mark Thompson: Den Return on Investment. B&B HOTELS wurde kürzlich von der TREUGAST Solution Group zum „Most Wanted Investment Partner“ gekürt.

Bitte skizzieren Sie uns die B&B HOTELS Wachstumsstrategie …
Mark Thompson: Gemeinsam mit unserem Mehrheitsgesellschafter The Carlyle Group, Washington D.C., entwickelt B&B HOTELS die Standorte: Das geht von der Wirtschaftlichkeitsprüfung eines neuen Hotels bis zur Schlüsselübergabe. Um die Liquidität zu optimieren und sie für weitere Expansion zu nutzen, haben wir mit einer französischen Investorengruppe Sales- und Lease-back-Transaktionen vereinbart. Wir wollen die Immobilien nicht besitzen, sondern mit ihnen Geld verdienen.

Sind auch neue Investoren willkommen?
Mark Thompson: Absolut, weil wir unser Expansionstempo 2014 beibehalten wollen. Wir schauen uns daher immer nach frischem Kapital um, verstärkt im deutschen Markt. Das Investment B&B HOTELS steht für Sicherheit und Rendite. In Zeiten unsicherer Finanzmärkte und niedriger Leitzinsen ist das für viele Investoren wie Wasser in der Wüste.

Investments in anderen Ländern sind auch erwünscht?
Mark Thompson: Natürlich, denn B&B HOTELS operiert international. Unsere französische Muttergesellschaft ist die drittgrößte Economy-Hotelgruppe in Frankreich. Aktuell ist B&B HOTELS mit über 285 Hotels in Europa vor Ort. Davon befinden sich aktuell 59 Häuser mit über 5.800 Zimmern in Deutschland, 14 Häuser in Italien, drei in Polen, zwei in Portugal und jeweils eines in Marokko und der Tschechischen Republik.

Wie sehen Sie den Wettbewerb in Deutschland?
Mark Thompson: Gelassen. Wir konzentrieren uns lieber auf unser Wachstum. Im Jahr 2013 haben wir 13 Hotels eröffnet – mehr als jeder andere Mitbewerber. Wir sind derzeit die viertgrößte Hotelkette in Deutschland, bezogen auf die Anzahl der Hotels. Das Hauptaugenmerk unserer Expansion liegt auf attraktiven Standorten, die aktuell noch nicht abgedeckt sind. Wir arbeiten aber auch am Ausbau bestehender Standorte.

Wie behalten Sie die Kontrolle?
Mark Thompson: Dabei hilft uns die operativ und wirtschaftlich gut zu beherrschende Größe der Hotels. Mit jeweils durchschnittlich hundert Zimmern sind wir sowohl in Metropolregionen wie Berlin, Frankfurt oder München als auch in Städten wie Bremen, Koblenz oder Saarbrücken immer nahe an der Vollauslastung.

Wie überzeugen Sie Ihre deutschen Kunden?
Mark Thompson: Zunächst einmal durch günstige Innenstadtlagen mit guter Verkehrsanbindung. Die Nähe von Restaurants, Flughäfen, kulturellen Hotspots und den wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind weitere Erfolgsfaktoren. Und das alles zu einem sehr günstigen Preis.

Kann man heute noch mit dem günstigen Preis Markenkommunikation machen?
Mark Thompson: Das Preis-Leistungsverhältnis spielt eine wichtige Rolle bei der Wahl des Hotels, dies hat unsere Umfrage unter unseren Gästen deutlich gemacht. Wir bieten zahlreiche sinnvolle Extras - ohne Zusatzkosten. Im Fokus unserer Markenbotschaften steht somit ganz konkret die Cleverness der Smartshopper – unserer Kunden.

Die Gäste zahlen nur für das, was sie wirklich brauchen, und erhalten in allen Zimmern mehr fürs Geld: kostenfreie Serviceleistungen wie WLAN, Sky-TV sowie gebührenfreie Parkplätze direkt an den Hotels.

Mit unserer Club Card geben wir unseren Stammgästen noch einen Mehrwert, zum Beispiel besondere Angebote unserer Partner, wie vergünstigte Preise in nahe gelegenen Restaurants, aber auch Bonus-Übernachtungen.

Wo sehen Sie die Vorteile einer eigenen, starken Marke?
Mark Thompson: Die Marke gibt uns ein Gesicht und verkörpert unsere Haltung. Wir positionieren uns damit übrigens nicht nur gegenüber den direkten Wettbewerbern. Wir fühlen uns stark genug, es mit der gesamten Branche aufzunehmen. Wir werden in den kommenden Jahren unsere Bekanntheit und unser Geschäft mit einer starken, sympathischen Marke ausbauen.

Und die Zukunft?
Mark Thompson: Da freue ich mich riesig drauf! Deutschland hat gerade einmal 350 Economy-Hotels, in Großbritannien gibt es 1.300 Hotels dieser Kategorie, in Frankreich schon 2.000. Da erkenne ich in Deutschland ein großes Potenzial, besonders für B&B HOTELS.