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Verband Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR):

Know-how trifft Netzwerk

Der VDR ist der Geschäftsreiseverband in Deutschland – und damit die Interessenvertretung der deutschen Wirtschaft rund ums Geschäftsreisemanagement. Für 550 Mitgliedsunternehmen aller Branchen ist er zugleich Wissensdatenbank und starke Netzwerk-Plattform.

Know-how trifft Netzwerk
Berlin ist zweifellos ein guter Platz, um über die Interessen von Geschäftsreisenden zu sprechen – und ein guter Platz, diese Interessen mit aktuellen Zahlen ins Bewusstsein politischer Entscheider zu rücken. Am 12. Juni dieses Jahres stellten Dirk Gerdom, Präsident des Verbands Deutsches Reisemanagement (VDR), und Hans-Ingo Biehl, VDR-Hauptgeschäftsführer, im Haus der Deutschen Wirtschaft, Berlin, die VDR-Geschäftsreiseanalyse 2012 vor: „Die aktuelle Geschäftsreiseanalyse“, so Gerdom, „beweist einmal mehr, dass Geschäftsreisen ein sensibles Barometer für die Wirtschaft in Deutschland sind.“ 2011 waren mehr als acht Millionen Geschäftsreisende aus deutschen Unternehmen unterwegs. Sie traten über 160 Millionen Mal eine Dienstreise an und gaben je Tag und Kopf mit 148 Euro mehr Geld als 2010 aus. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf 44,8 Milliarden Euro. Eine beachtliche binnenwirtschaftliche Größe mit starkem Multiplikator-Effekt: Je intensiver die Geschäftsreise-Tätigkeit deutscher Unternehmen, desto erfolgreicher verkaufen sich Produkte und Service-Leistungen. Das sichert unternehmerische Erfolge, das sichert aber auch Arbeitsplätze.

Geschäftliche Mobilität in der Wirtschaft wie auch im öffentlichen Sektor erfordert effiziente, wirtschaftliche, sichere und ungehinderte Reisemöglichkeiten – und das weltweit. Dafür setzt sich der VDR nachhaltig ein. Bereits seit 1974 verfolgt er als höchstes Verbandsziel die systematische Professionalisierung des Geschäftsreisemanagements. Der VDR fördert dafür kontinuierlich den Dialog – mit seinen Mitgliedern, mit Anbietern von Reiseleistungen im Geschäftsreiseverkehr, aber auch mit politischen Vertretern und anderen Verbänden.

VDR: Mobilität sichern!

Erst erkennen, dann handeln Die bisherigen . Und der Bedarf an aktiver Interessenvertretung bleibt auch zukünftig hoch: „Bettensteuer, Körperscanner, überfüllte Airline-Lounges, Luftverkehrsabgabe oder Optional Payment Charge, all das ist Gift für unser Business“, mahnt Biehl. Er und Dirk Gerdom stehen heute einem Verband vor, der stärker als je zuvor ist: Vom VDR-Headquarter in Frankfurt aus koordinieren sie die Verbandsaktivitäten für über 530 Mitgliedsunternehmen aller Branchen – ein eindrucksvolles „Who’s who“ der deutschen Wirtschaft: Vertreten sind darin neben einer Vielzahl von Travel Managern großer und kleinerer Unternehmen auch Leistungsanbieter wie Luftverkehrsgesellschaften, Hotelketten, Autovermieter, die Bahn und weitere Dienstleister für geschäftliche Mobilität.

Der VDR versteht sich als branchenübergreifende Interessenvertretung, vor allem aber als „Mitmach-Verband“ – Dialog, Wissenstransfer und konsequentes Networking inklusive. „Travel Management ist längst viel mehr als reine Kostenkontrolle“, erklärt Gerdom, der übrigens, wie auch die anderen Präsidiumsmitglieder, ehrenamtlich für den VDR tätig ist. „Der VDR stärkt sowohl mit seiner Arbeit als auch durch sein Mitgliederpotenzial das Selbstbewusstsein und das Standing jedes einzelnen Travel Managers.“
Unternehmen, die sich entschließen, mit ihren Reiseverantwortlichen beim VDR zu partizipieren, werden sofort in die gemeinsame Arbeit einbezogen. Neue Ideen und Optimierungsvorschläge sind jederzeit willkommen. An strategischen und operativen Lösungen arbeiten die regelmäßig tagenden Fachausschüsse „Bahn“, „Flotte/Mietwagen“, „Flug“, „Hotel“, „Kennzahlen“, „Mittelstand“, „Nachhaltigkeit“, „Reisebüro“, „Sicherheit“, „Technologie“ sowie der Fachausschuss „Veranstaltungen“. Bei komplementären Regionaltreffen haben Travel Manager außerdem Gelegenheit, sich in kleiner Runde mit Kollegen oder Geschäftspartnern unter anderem über Mobilitätstrends und Verbandsneuigkeiten auszutauschen.

Der rote Faden aller VDR-Veranstaltungen besteht darin, Einspar- und Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren. Das VDR-Konsolidierungsprogramm (V-KON) bewirkt schon heute attraktive Einkaufsvorteile bei Flug-, Mietwagen- und Hotelraten. Ein Beispiel: Bei 15 Fluggesellschaften sparen VDR-Mitgliedsunternehmen bis zu 49 Prozent gegenüber vergleichbaren veröffentlichten Tarifen. „Ich freue mich über dieses Programm“, so Biehl. „Anders als früher, wo nur die großen Unternehmen diese Konditionen erreichen konnten, profitieren nun auch Unternehmen mit geringerem Dienstreisen-Aufkommen.“

VDR-Mitgliedern kommt ein weit reichendes Knowledge-Management zugute: Der Verband betreibt Marktforschung, reicht erworbenes Know-how schnellstmöglich weiter und ersetzt dadurch aufwändige Recherchen einzelner Travel Manager. Auch die VDR-Website www.vdr-service.de – für viele Verbandsmitglieder das wichtigste Informationsmedium – ist bestens gepflegt. Zusätzlich demonstrieren die VDR-Gruppen im Social Web bei XING und Facebook Transparenz und vorbildliche Kollegialität. Auch Twitter dient als Kanal für den schnellen Austausch.

Das Ziel: stetige Professionalisierung

Der inhaltliche Auftrag des Verbandes umfasst die stetige Professionalisierung, die Förderung moderner und innovativer Methoden des Travel Managements sowie die permanente Prozessoptimierung. Entsprechenden Stellenwert genießt die Aus- und Weiterbildung im Rahmen der verbandseigenen VDR-Akademie. Unter Beteiligung von verdi, DRV und DIHK hat der VDR an der IHK Köln den Rahmenplan für den Fortbildungslehrgang „Fachwirt für Geschäftsreise- und Mobilitätsmanagement“ eingebracht. Doch auch das ist erst der Anfang: Das Ziel ist die Anerkennung des Travel Managers als akademischer Grad. Professionalisierung tut Not!

5 Gründe für die Mitgliedschaft im VDR:



• Kosten- und Prozessoptimierung – inklusive attraktiver Einkaufsvorteile (V-KON).

• Systematische Weiter- und Fortbildung (VDR-Akademie).

• Nutzung von „My Business Travel Network“, dem hochkarätigen Netzwerk Gleichgesinnter.

• Transparenz und Sicherheit, z. B. durch das Gütesiegel „Certified Business Hotel“.


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